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Fokusgruppe “Nachhaltigkeit und Sport im Westen” / Stellungnahme

Julia Wlasak Kategorie: Nachhaltiger Sport Jan 25
Reading Time: 2 minutes

Sport als Treiber für nachhaltige Veränderung: Die Fokusgruppe “Nachhaltigkeit und Sport im Westen”, bestehend aus 21 Expert*innen aus den Bereichen Sport und Nachhaltigkeit, richten einen eindringlichen Appell an die Bundesregierung, um den Sport als aktiven Gestalter und Katalysator in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu verankern.


Die Fokusgruppe “Nachhaltigkeit und Sport im Westen”, bestehend aus 21 Expert*innen aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Sport, hat sich in einer gemeinsamen Erklärung an die Bundesregierung gewandt, um darauf hinzuweisen, dass der Sport als Akteur, Multiplikator und Motor für nachhaltige Entwicklung in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) stärker berücksichtigt werden muss. Denn die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie, die knapp 400 Seiten umfasst, widmet dem Bereich Sport (zu) wenige Erwähnungen – weniger als zehn, um genau zu sein.

Die Fokusgruppe wurde im Jahr 2021 im Rahmen der RENN.west-Kampagne “Ziele brauchen Taten” ins Leben gerufen. In einem ergebnisorientierten Dialog werden Akteur*innen aus dem Sport sowie der Nachhaltigkeit v.a. in Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland vernetzt, um Wissen zu bündeln, Handlungsfelder zu identifizieren und Lösungen zu entwickeln.

Die Expert*innen setzen sich nun aktiv dafür ein, die Vernachlässigung des Sports als Vermittler von Nachhaltigkeitsthemen und Initiator von nachhaltigen Aktivitäten zu korrigieren. Zu diesem Zweck haben sie eine Erklärung verfasst, die in den Überarbeitungsprozess der DNS eingebracht wird.

Die Stellungnahme hebt hervor, dass die Felder Nachhaltigkeit und Sport untrennbar miteinander verbunden sind. Damit der Sport seine volle Kraft als Treiber der nachhaltigen Entwicklung und Umsetzungsmotor für die Ziele der DNS entfalten kann, wird eine “strukturelle Verankerung von Nachhaltigkeit” gefordert. Dies sei notwendig, um Resilienz zu entwickeln und die gesellschaftsrelevanten Funktionen des Sports auch in Zukunft gewährleisten zu können. Des Weiteren verdeutlicht die Erklärung konkret, welchen Beitrag der Sport zu den sechs Transformationsbereichen leisten kann, die in der DNS als besonders zentrale Themenfelder der nachhaltigen Entwicklung definiert sind:

  • Menschliches Wohlbefinden und Fähigkeiten, soziale Gerechtigkeit (Gesundheitsförderung, Teamfähigkeit uvm.)
  • Energiewende und Klimaschutz (z.B. energetische Sanierungen & Modernisierung von Sportstätten)
  • Kreislaufwirtschaft (z.B. Veranstaltungsmanagement, Lieferketten)
  • Nachhaltiges Bauen und Verkehrswende (Sanierungsbedarfe, emissionsarme Verkehrslösungen)
  • Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme (z.B. bei Sportgroßveranstaltungen)
  • Schadstofffreie Umwelt (z.B. schadstofffreie Sportprodukten)

In diesen Themenfeldern werden zudem die Chancen für die Bewusstseinsbildung von z.B. Sportvereinen als Orte non-formalen und informellen Lernens hervorgehoben.

Die Expertinnen fordern u.a. eine intensivere und wertschätzende Einbindung in den Überarbeitungsprozess, um inhaltliche Bezüge in den Transformationsbereichen stärker herauszuarbeiten und gemeinsam Potenziale zu erkennen und zu nutzen. Das Expert*innengremium signalisiert dabei seine Bereitschaft zu Austausch und Gesprächen.

Zur Stellungnahme geht es hier!

Wir wünschen viel Erfolg!

Portrait

Julia ist Vollblut-Sportlerin. Sie blickt auf umfassende Erfahrung im Nachhaltigkeitsbereich zurück und wundert sich, warum Sport so wenig Aufmerksamkeit darin bekommt. Deswegen gründete sie im Dezember 2019 move4sustainability.

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