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Nachhaltiges Surfen / World Surf League

Julia Wlasak Kategorie: Nachhaltiger Sport Oct 20
Reading Time: 4 minutes

Surfen bedeutet “Eins-Sein” mit der Natur, sich den Wellen hingeben und die Freiheit genießen, fern von Handy oder Laptop. Aber der Klimawandel bedroht die Meere. Die World Surf League hat das bereits vor einigen Jahren erkannt und appelliert an die Surf-Community. Wer die Wellen liebt, sollte sich auch für den Schutz der Meere einsetzen. Wie die World Surf League für mehr Nachhaltigkeit im Surfen sorgt und wie nachhaltiges Surfen aussieht, erfährt ihr in diesem Blogartikel. 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Sport und speziell im Wassersport? 

Nachhaltigkeit im Sport bedeutet, den Sport umweltfreundlich und sozial gerecht zu gestalten. Dadurch können wir alle und folgende Generationen noch lange Zeit von den positiven Effekten des Sportes profitieren. Im Wassersport bedeutet das im Sinne von SDG 14 (Schutz des Lebens unter Wasser) zum Beispiel, die Meere und ihre Ökosysteme zu schützen. Das kann sich dadurch zeigen, Plastik zu reduzieren, um zu verhindern, dass es früher oder später im Meer landet. Oder nachhaltige Alternativen zu herkömmlich hergestellten Surfbrettern  zu nutzen. Der Klimawandel mit seinen Folgen, wie beispielsweise Extremwetterereignissen, schränkt die Ausübung von Sportarten wie Kanu fahren, Surfen oder Schwimmen in offenen Gewässern ein – und bedroht darüber hinaus küstennahe Infrastruktur bis hin zu Menschenleben.

Nachhaltigkeit im Kanusport – wie kann das gelingen?

Wie sieht nachhaltiges Surfen aus? 

Nachhaltiges Surfen fängt damit an, Emissionen zu reduzieren. Wer nicht direkt am Meer wohnt, sondern einen Surfurlaub plant, sollte lieber länger an einem Ort bleiben und dafür nicht so häufig verreisen. Im besten Falle legt man die Strecke auch nicht mit dem Flugzeug zurück, sondern fährt mit der Bahn.

Beim Surfbrett und dem Neoprenanzug sollte man sich nach nachhaltigen Produkten umsehen. Eine Alternative zum Kunststoff bieten beispielsweise die Bretter aus Holz von kun_tiqi. Bei Buster gibt es Modelle, bei denen statt Glasfaser Bambus verwendet wird. Neben Brettern findet man im Eco Surf Shop auch nachhaltigere Alternativen zu konventionellem Surfwax oder Wetsuits. 

Abgesehen davon kann man auch durch Plastiksammelaktionen Nachhaltigkeit im Surfen vorantreiben. Wer weitestgehend müll- und plastikfrei lebt, kann auch verhindern, dass eingekauftes Plastik früher oder später in den heimischen Flüssen, später Meeren landet und diese verschmutzt. 

Neben ökologischen Aspekten spielt aber auch soziale Gerechtigkeit für nachhaltiges Surfen eine Rolle. Das bedeutet, dass man iIndigene Völker respektiert, die in Surfregionen leben. Es bedeutet auch, den Surfsport inklusiv zu gestalten, so dass Menschen mit verschiedenen finanziellen Möglichkeiten, verschiedenen kulturellen Hintergründen oder körperlichen und geistigen Einschränkungen am Surfen teilhaben können. Und es kann bedeuten, dass man die küstennahen Regionen mit Projekten unterstützt. Denn diese sind von Folgen des Klimawandels, wie Extremwetterereignissen oder dem steigenden Meeresspiegel, besonders stark betroffen. 

Wie setzt sich die World Surf League für Nachhaltigkeit im Surfen ein? 

Die World Surf League (WSL) hat bereits erkannt, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Daher haben sie verschiedene Nachhaltigkeitsverpflichtungen aufgestellt. Dazu gehört u.a., das Verbannen von Einweg-Plastik und die Renaturierung von Küsten. In den vergangenen Jahren haben sie ihren CO2-Fußabdruck drastisch reduziert, verbleibende Emissionen werden kompensiert. Dabei setzt die WSL auf Transparenz und stellt sicher, dass die Kompensationen tatsächlich ihren Zweck erfüllen. Seit 2019 bezeichnet sich die Liga “klimaneutral” – wobei diese Aussage durchaus Kritik hervorruft.

Mit der Organisation WLS PURE (Protecting, Understanding and Respecting the Environment) widmet sich die WSL dem Biodiversitätsverlust und unterstützt spezifische Projekte.

Mit der Initiative WLS Ocean One wird neben der ökologischen Dimension auch soziale Gerechtigkeit adressiert. Sie kämpfen für Gleichberechtigung und Inklusion im Surfsport. Männliche und weibliche Surfende erhalten gleiche Preisgelder bei Veranstaltungen der WSL. Außerdem legt die WSL großen Wert darauf, indigenen Völkern mit “Respekt und Dankbarkeit” zu begegnen. 

Um ihre Ziele zu erreichen und nachhaltiges Surfen zu ermöglichen, arbeitet die WLS mit NGOs und Wissenschaftler*innen zusammen und versucht, unter den Athlet*innen ein Bewusstsein zu schaffen, damit auch noch folgende Generationen die Liebe zum Ozean und zum Surfen entwickeln können. 

Im Vergleich zu vielen anderen Sportarten ist die World Surf League damit ein echtes Vorbild. Dennoch gibt es noch viel zu tun, um zu verhindern, dass die Meere versauern und Korallenriffe sowie zahlreiche Arten verloren gehen. Je mehr Sportarten ihre Verantwortung und Möglichkeiten für Nachhaltigkeit im Sport erkennen, desto besser.  

Nina und Julia von move4sustainability

Und ob Nachhaltigkeit im Outdoorsport möglich ist? Hier erfährst du mehr!

Portrait

Julia ist Vollblut-Sportlerin. Sie blickt auf umfassende Erfahrung im Nachhaltigkeitsbereich zurück und wundert sich, warum Sport so wenig Aufmerksamkeit darin bekommt. Deswegen gründete sie im Dezember 2019 move4sustainability.

FAQs: 

Was ist Nachhaltigkeit im Wassersport?

Nachhaltigkeit im Wassersport bedeutet, sich rücksichtsvoll zu verhalten. Wasserlebewesen zu respektieren und der Verschmutzung der Meere und Gewässer den Kampf anzusagen. Es bedeutet auch, nachhaltige Mobilität zu nützen, Sportausrüstung wie Boote oder Neoprenanzüge länger zu nutzen und zu reparieren, um Ressourcen zu schonen. 

Was ist nachhaltiges Surfen?

Nachhaltiges Surfen bedeutet, Emissionen zu reduzieren, indem man weniger oder umweltfreundlicher reist. Alternativen zu Surfbrettern mit Polyurethan-Kern zu wählen und nachhaltige, langlebige Surfkleidung zu kaufen. Oder der Verschmutzung der Meere durch Müllsammelaktionen entgegenzuwirken. 

Was macht die World Surf League zu Nachhaltigkeit?

Die World Surf League hat sich zu verschiedenen Nachhaltigkeitszielen (z.B. Klimaneutralität) verpflichtet. Mit ihrer gemeinnützigen Organisation WLS Pure und der Initiative WLS One Ocean setzen sie sich für umweltfreundlichen und sozial gerechten Surfsport ein.

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